Hartz-Reformen, Kontroversen über Mindestlohn, Tarifrunden nach Unternehmergeschmack, ein Lohnkampf der Lokführer gegen Kapital, Politik, Öffentlichkeit und DGB-Gewerkschaften...
Die Lohnfrage - und ihre aktuelle gewerkschaftliche Beantwortung Vom Kampf um Lohngerechtigkeit zur konstruktiven Mitgestaltung der ’Arbeitswelt’ Um den Lohn haben die, die von ihm leben müssen, einmal gekämpft, um von ihm leben zu können. Das – so lehrte sie die tägliche Erfahrung ihrer ruinösen Lohnarbeit – muss ihren Anwendern, die mit ihrem Lohn als Kost in ihrer Gewinnrechnung kalkulieren, abgerungen werden. Ein paar Jahrzehnte später hat es den Anschein, als sei die Lohnfrage erledigt, als müsste das Proletariat, das jetzt ‚die Arbeitnehmer’ heißt, nicht mehr um seine Existenz fürchten und kämpfen, weil sich lauter Anwälte seiner sozialen Belange annehmen: Sozialstaat, anerkannte Gewerkschaften, Betriebsräte. Heute ist die Lohnfrage wieder aktuell; weil die Anwender der Arbeitskräfte mit Berufung auf ihre Konkurrenz mehr Arbeit und freiere Verfügung über die Arbeitskraft für weniger Lohn auf die nationale Tagesordnung gesetzt haben. Und bekommen von oberster Stelle recht: Die sozialstaatlichen Instanzen verordnen dem Arbeitsvolk und seinen massenhaften Sozialfällen ein neues nationales Lohn- und Armutsniveau. Und was macht die malträtierte Klasse mit ihrer Gewerkschaftsorganisation? Kritische Auskünfte in der Veranstaltung über Die gewerkschaftliche Mitwirkung an der kapitaldienlichen Ausgestaltung des Lohnarbeitsverhältnisses
Eine Veranstaltung der Basis Buchhandlung und Gegenstandpunkt Verlag München
Donnerstag, 13. Dezember 2007 Seidlvilla Uhr 19.30 Nikolaiplatz 1b Kostenbeitrag 5 Euro
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