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K(l)ein-Geld
Sich nicht an die Armut gewöhnen!
Armut ist in aller Munde -- in immer größeren Bevölkerungskreisen macht sie rasant die scheinbar ausweglose Runde. Armut hat viele Arten, Formen und Gesichter.
In der Bundesrepublik Deutschland sprechen die Herrschenden und deren Medien in ihrer verschleiernden Art gerne von relativer Armut.
Die gesellschaftlichen Machtverhältnisse treten auch im Alltag subjektiv an den Tag, obwohl Geld und Eigentum zuviel und zu sehr überbewertet wird, mehr als das Leben der nächsten Menschen. Die Ursachen für Armut werden in dieser Lesung am Rande mit feinen Tönen, jedoch eindringlich, literarisch bearbeitet.
15 Autorinnen und Autoren schreiben und gestalten dieses Gesellschaftsthema, im "Schreibwerk Nr. 5", literarisch.
Vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt -- Werkstatt München lesen: *
Sibylle Böhmer-Rawas gestaltet einfühlsam subjektive Erlebnisse zur Kinderarmut in Südamerika.
Marie-Sophie Michel liest einen Dialog zwischen einer Mutter, Hartz-IV-Empfängerin, und ihrem Kind.
Angelika Frey weist auf die geistige, psychische Armut hin.
Bruno Neri* beschreibt, wie sich seine Schwester in Italien auf ein Leben in Armut einrichtet, ohne sich damit abzufinden.
Georg Walz gestaltet mit seinen Gedichten die doppeldeutige "Freiheit".
Wolf-Dieter Krämer (Moderation) liest auch Texte zu den Ursachen von Armut.
Dienstag, den 06. Mai 2008 um 19 Uhr 30 in der Basis Buchhandlung & Antiquariat Adalbertstr.41 b + 43 80799 München
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