Ein Auslaufmodell ?
Die Basis und die Welt des Buches
Wussten sie das?
Die UNESCO definiert ein Buch als gedruckte, der Öffentlichkeit verfügbar gemachte, nichtperiodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang und legte 1995 den 23. April als Welttag des Buches fest.
Unter Buchhandel wird im allgemeinen Sprachgebrauch der Vertrieb von Büchern, Druckwerken und anderen Medien verstanden. Als typische Vertriebsform gilt das Ladengeschäft, die Buchhandlung.
Richtig oder falsch?
Bücher, die auf keine Nachfrage stoßen, haben keinen ökonomischen Wert? Befördert wird diese Vorstellung durch die erfolgreiche Buchhandelskonzentration à la Großunternehmen wie Hugendubel-Weltbild oder Internet-Anbieter, besser Unterbieter, wie Amazon. So trocknet die Buchhandelslandschaft sukzessive aus.
Schon vergessen?
Das Buch ist eine Waffe ersten Ranges im Kampf gegen die Sinnlosigkeit, es ist gewissermaßen der Anarchist unter den heutigen Massenmedien. Warum waren Raubdrucke für die Studentenbewegung so existenziell? Die neuen sozialen Bewegungen der neuen Linken brauchten neue Verlage, neue Vertriebsstrukturen und eben auch neue Buchhandlungen: Die Basis Buchhandlung, gegründet 1972, verbindet vor diesem Hintergrund Sortiment und Antiquariat. Sie ist ein Seismograph für eine unter Kommerz-Druck geratene kulturelle Praxis, und zwar die des Lesens und Studierens im weitesten Sinne. Wir, das Basis Team will versuchen, Ihnen/Euch die tektonischen Verwerfungen in der Welt des Buches am Ort des Geschehens zu erklären.
14. Oktober 2008, 19 Uhr
in der
Basis Buchhandlung & Antiquariat
Adalberstr. 41 b 80799 München
Tel. 089 – 272 38 28
Eintritt frei