Kollaps des Finanzsystems, Einbruch der Weltwirtschaft, staatliche Rettungsaktionen, šffentliche Sorge um âunsere Wirtschaft‘ ...
Was die Krise über den Reichtum der kapitalistischen Nationen lehrt (Teil 2) Der demokratische Staat als Betreuer, Nutznie§er und nun Retter des nationalen Kapitalstandorts Alle Welt bangt - um das System, das mit seinen neuesten Konjunkturen alles und jeden betrifft. Alle Welt hofft - es mšge wieder funktionieren, am besten so wie bisher. Den hŠrtesten und aufwŠndigsten Rettungsmanšvern der Staatsgewalt wŸnscht man nichts als gutes Gelingen. Sogar Linke stellen ihre Kritik am System - âfŸrs Erste‘...- zurŸck und machen konstruktiv gedachte VorschlŠge fŸr eine staatliche KrisenbewŠltigungspolitik und einer Kapitalwirtschaft ohne âTurbo‘ vorne dran.
Das alles ist verkehrt. Die Krise verrŠt nicht nur einiges Ÿber das System, das gerade mit viel staatlichem Einsatz stabilisiert wird. Seine politische Betreuung und die aktuellen âRettungsprogramme‘ verraten auch einiges Ÿber die unverbesserlichen Prinzipien der Staatsgewalt, die da systemerhaltend am Werk ist.
Behandelt wird in dem Vortrag: - Wie der Staat das Kreditwesen ermŠchtigt, freisetzt und das Spekulationsgewerbe fšrdert - Nationalkredit fŸr die Rettung des Finanzkapitals - ein offizielles Bekenntnis zum Interesse am Wachstum des Finanzkapitals und nationaler Geldmacht - Der staatliche Einsatz fŸr die Behauptung der nationalen GeschŠftswelt in der Krisenkonkurrenz - Die staatlich gefšrderte Rolle des lohnarbeitenden Volks bei Aufschwung und KrisenbewŠltigung - Der globale Kampf der Nationen um die Verteilung des Schadens und die Neuverteilung škonomischer Macht in der Weltwirtschaft
Veranstalter Gegenstandpunkt Verlag München und Basis Buchhandlung München
Der Referent des Abends ist Wolfgang Möhl, ist Redakteur und Mitherausgeber des vierteljährlich erscheinenden politischen Magazins ‚GegenStandpunkt‘. Mit Artikeln zu aktuellen ökonomischen, sozialen und politischen Ereignissen und Entwicklungen, mit prinzipielleren Aufsätzen zu Weltmarkt und Weltordnung sowie mit kritischen Länderstudien will diese Zeitschrift über den globalisierten Kapitalismus und die Konkurrenz der Nationen im heutigen Weltmaßstab aufklären und die System-Gründe für die Zustände im Land und in der sonstigen Staatenwelt aufdecken Montag 19. Januar 2009 Seidlvilla Nikolaiplatz
Kostenbeitrag 5 Euro
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